Unter einem meiner letzten Posts gab es eine spannende Diskussion zum Thema „Vorbereiten unterwegs“. Das Feedback war: "Probleme unterwegs?" Jeder, wirklich jeder dreht zuhause vor! "
Meine Antwort darauf: „Stimmt – Dafür gibt es Gründe !"
Dieses Gespräch hat mich dazu inspiriert, einmal tiefer zu graben. Warum ist dieses „Vordrehen“ für uns eigentlich so normal geworden? Und warum ist es trotzdem ein Kompromiss, der uns ein Stück Freiheit raubt?
Das Paradoxon der Parkbank: Warum Verstecken erst recht auffällt.
Wir alle kennen das. Man sucht sich eine abgelegene Parkbank, beugt sich tief über die Knie und versucht, hektisch im Sichtschatten des eigenen Rucksacks zu hantieren. Wir denken, wir sind diskret – aber die Wahrheit ist: Jeder, der vorbeiläuft, weiß sofort, was du da treibst. Dieses „heimliche“ Nesteln wirkt oft unsicher und bedient genau die Klischees, wegen derer Fremde im Vorbeigehen den Kopf schütteln. Warum eigentlich? Wenn du Medizinalcannabis nutzt oder dein Ritual lebst, hast du ein Recht auf Würde. Verstecken müssen wir uns nur, wenn wir keine Kontrolle über die Situation haben. Wenn der Wind die Medizin verweht oder alles wackelt.
Das Leben hält sich nicht an den Zeitplan
Vordrehen bedeutet, dass du heute Morgen schon wissen musst, wie viel du heute Abend brauchst. Aber das Leben hält sich nicht an deinen Zeitplan. Es ist unplanbar, spontan und voller Überraschungen.
Der Bahngleis-Moment: Ein Kunde schrieb mir neulich, wie die HIGHTÄSCH ihm den Abend gerettet hat. Massive Zugverspätung im Nirgendwo, der Wind pfeift – und die vorgedrehten Vorräte waren längst leer. Ohne eine stabile Unterlage und Windschutz wäre er aufgeschmissen gewesen. Da hilft dir kein „ich habe zu Hause vorgedreht“.
Spontanität auf Festivals: Du bist mitten im Getümmel, die Stimmung ist perfekt, die Band spielt eine Zugabe, aber dein Vorrat reicht nicht. Willst du dich wirklich im Matsch auf den Boden hocken, im dunklen Zelt jonglieren oder hektisch in der Masse improvisieren?
Vom „Schmuddel-Image“ zur Souveränität
Ich habe die HIGHTÄSCH mit meinem medizinischen Hintergrund entwickelt, weil ich dieses Gefühl des „Sich-Versteckens“ beenden wollte. Weil ich nicht akzeptiere, dass wir uns wegen eines alten Klischees klein machen müssen.
Wenn du die HIGHTÄSCH nutzt, ändert sich deine Körpersprache und die Wahrnehmung von außen:
Vom Kauern zum Stehen: Du musst dich nicht mehr klein machen. Du stehst aufrecht, arbeitest präzise an deiner eigenen Workstation. Es sieht nicht mehr nach einer Notlösung aus, sondern nach einer bewussten, organisierten Handlung.
Vom Nesteln zum Arbeiten: Wer dir zuschaut, sieht keinen Grund mehr zum Kopfschütteln – sondern jemanden, der sein Handwerk und sein Leben im Griff hat.
Souveränität statt Vorurteil: Das hochwertige Design deiner mobilen Workstation signalisiert: Hier ist jemand, der Wert auf Qualität, Hygiene und Kontrolle legt. Das strahlt eine Sicherheit aus, die keinen Raum für schiefe Blicke oder Klischees lässt.
FreiHIGHt neu gedacht heißt für mich: Den Küchentisch einfach mitzunehmen. Überall stabil, überall hygienisch und vor allem: überall hürdenlos. Es heißt, du bestimmst die Wirkung. Du bestimmst, wie du dich zeigst.
Hör auf, dich klein zu machen. Du hast die Freiheit verdient, genau dann vorzubereiten, wenn DU es willst – und zwar so, dass du dich dabei gut fühlst.
P.S.: Kennst du das auch? Diesen einen Moment am Bahngleis, auf einem Festival oder im Park, in dem dein Plan vom ‚Vordrehen‘ nicht aufgegangen ist und du dir einfach nur einen stabilen, sauberen Ort gewünscht hast? Schreib mir deine Geschichte in die Kommentare – ich lese jeden einzelnen Beitrag, denn genau für diese Momente habe ich HIGHTÄSCH ins Leben gerufen.